Rechnungsprogramme im Vergleich 2026

Rechnungsprogramm im Vergleich 2026: welches passt zu deinem Betrieb?

Wir haben 15 Rechnungsprogramme nebeneinandergestellt, von der kostenlosen Open-Source-Software bis zur Cloud-Buchhaltung mit Mahnwesen. Jede Angabe stammt von der Preis- oder Funktionsseite des Anbieters und wurde am 08.10.2026 geprüft. Wo Anbieter sich selbst widersprechen, steht das hier offen, statt geglättet zu werden.

15 Programme, 9 davon mit Gratis-Tarif Preise geprüft: Oktober 2026 Testsieger: Lexware Office

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Rechnungsprogramm erstellt Angebote und Rechnungen mit allen Pflichtangaben nach § 14 Abs. 4 UStG, vergibt fortlaufende Rechnungsnummern, mahnt offene Posten an und archiviert die Belege. Seit der E-Rechnungspflicht muss es außerdem strukturierte E-Rechnungen (ZUGFeRD oder XRechnung) erzeugen können.
  • Bestes Gesamtpaket: Lexware Office (Testsieger 4,9/5). Rechnungen gibt es ab Tarif M für 12,90 € im Monat, der günstigere Tarif S (7,90 €) ist reine Belegerfassung und schreibt keine Rechnungen.
  • Bester reiner Rechnungsfokus: BillingEngine (4,3/5). Ab 6 € im Monat bei Jahreszahlung entsteht jede Rechnung automatisch als ZUGFeRD- und XRechnung.
  • Bestes Gratis-Programm für E-Rechnungen: easybill Free mit 50 Dokumenten im Monat, allerdings nur 3 Kontakten. Neun der 15 Programme haben einen dauerhaft kostenlosen Tarif, jeder mit spürbaren Grenzen.
  • Ohne Abo gibt es im Vergleich nur zwei Programme: die Open-Source-Software Fakturama und die Windows-Freeware 123RECHNUNG. Einen Einmalkauf bietet keiner der kommerziellen Anbieter mehr an.

Unsere Empfehlungen nach Einsatzzweck

Die Auswahl folgt aus der Vergleichstabelle; die Begründung steht jeweils auf der Karte.

Bestes Gesamtpaket

Lexware Office

Rechnungen, Mahnungen und Buchhaltung aus einer Hand
★★★★★4,9
Note aus unserem Einzeltest

Testsieger unseres Buchhaltungstests. ZUGFeRD und XRechnung, Mahnungen und GoBD-Archiv sind ab Tarif M enthalten, die Buchhaltung kommt mit Tarif L dazu.

Rechnungen ab 12,90 €/Monat (M)
Lexware Office ansehen → (Anzeige)
Bester reiner Rechnungsfokus

BillingEngine

Für alle, deren Buchhaltung der Steuerberater macht
★★★★★4,3
Note aus unserem Einzeltest

Günstigster Bezahltarif im Vergleich, jede Rechnung automatisch als E-Rechnung nach EN 16931, wiederkehrende Rechnungen und Mahnstufen ab Basic.

ab 6 €/Monat (Basic, jährlich)
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Bestes Gratis-Programm

easybill

Kostenlos und mit E-Rechnung
Nicht einzeln getestet, Einordnung nach Anbieterangaben

Das Free-Paket erlaubt 50 Dokumente im Monat inklusive ZUGFeRD und XRechnung, dazu Mahnungen. Die Grenze sind drei Kontakte; außerdem können Archivierungskosten anfallen.

0 €, bezahlt ab 9 €/Monat
Zu easybill → (Anzeige)
Rechnung und Zahlung in einer App

SumUp Rechnungen

Für alle, die auch Kartenzahlung annehmen
Nicht einzeln getestet, Einordnung nach Anbieterangaben

Nachfolger von Debitoor, gekoppelt an das SumUp-Geschäftskonto: kostenlos bis 4 Rechnungen im Monat inklusive XRechnung und ZUGFeRD, unbegrenzt im Plus-Tarif. Online-Kartenzahlungen kosten 2,5 % je Zahlung.

0 € bis 4 Rechnungen, Plus 10 €/Monat
Zu SumUp Rechnungen → (Anzeige)

Alle 15 Rechnungsprogramme im Vergleich

Netto-Preise, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr. Die Tabelle steht auch als offener Datensatz zur Verfügung. „Nicht belegt“ heißt: Der Anbieter nennt die Funktion auf seinen Preis- und Funktionsseiten nicht, wir raten keine Werte.

ProgrammNoteGünstigster Tarif mit RechnungenGratis-TarifOhne AboE-Rechnung erstellenWiederkehrende RechnungenMahnwesenMac / AppLink
Lexware Office4,9/512,90 € (Tarif M, monatlich kündbar)neinneinja, ZUGFeRD und XRechnung (ab M)nur im Tarif XL (Serienrechnungen)ja, ab MBrowser (auch Mac), App für iOS und AndroidZum Anbieter → (Anzeige)
sevDesk4,8/59,90 € bei Jahreszahlung, 11,90 € monatlich (Tarif Rechnung)1ja, bis 3 (E-)Rechnungen pro Monatneinja, ZUGFeRD und XRechnung (auch im Gratis-Tarif)erst ab Tarif BuchhaltungZahlungserinnerungen im Tarif Rechnung, Mahnstufen ab BuchhaltungBrowser (auch Mac), Apps in den BezahltarifenZum Anbieter → (Anzeige)
FastBill4,5/59 € bei Jahreszahlung, 10 € monatlich (Solo)neinneinja, ZUGFeRD und XRechnung in allen Tarifenerst ab Proja, ab SoloBrowser (auch Mac), nur Scan-AppZum Anbieter → (Anzeige)
WISO MeinBüro4,5/510,90 € (Rechnungen & Angebote, nur Jahresabo: 130,80 € im Jahr)2neinneinja, XRechnung und ZUGFeRD in allen Plänenerst ab Auftragswesen (Abo-Rechnungen)ja; automatisches Mahnwesen ab AuftragswesenWeb-Version im Browser (Desktop nur Windows), App für iOS und AndroidZum Anbieter → (Anzeige)
BuchhaltungsButler4,2/529,90 € bei Jahreszahlung, 39,90 € monatlich (Light)nein3neinja (Format vom Anbieter nicht genannt)ja (Tarifzuordnung nicht angegeben)nicht belegtBrowser (auch Mac), Scan-App für BelegeZum Anbieter → (Anzeige)
BillingEngine4,3/56 € bei Jahreszahlung, 7,50 € monatlich (Basic, 30 Rechnungen pro Monat)ja, 3 Rechnungen pro Monat, Wasserzeichenneinja, jede Rechnung als ZUGFeRD und XRechnung (EN 16931)ab Basicmehrstufig, ab Basicnicht belegtZum Anbieter → (Anzeige)
Billomatnicht getestet19 € bei Jahreszahlung, 29 € monatlich (Professional, 30 Rechnungen pro Monat)neinneinja, XRechnung und ZUGFeRD in allen Tarifenja, in allen Tarifenja, individuelle MahnstufenBrowser (reine Cloud-Software), App nicht belegtWebsite von Billomat
easybillnicht getestet9 € bei Jahreszahlung, 12 € monatlich (Starter)ja, 50 Dokumente pro Monat, 3 Kontakteneinja, ZUGFeRD und XRechnung, auch im Free-Paketerst ab ProfessionalMahnungen ab Free, automatisiert nur Premiumnicht belegtZu easybill (Anzeige)
Fakturamanicht getestet0 € (Open Source, kostenloser Download)ja, Open SourcejaZUGFeRD-Export; XRechnung in den Versionshinweisen erwähntnicht belegtMahnung als DokumentartWindows, macOS und Linux; keine AppWebsite von Fakturama
Fakturennicht getestet9,99 € brutto monatlich (Plus Solo, Gründerpreis)4ja, 1 ZUGFeRD-Rechnung pro Tag ohne Konto, Fakturen-Logoneinja, XRechnung 3.0 und ZUGFeRD (gratis nur ZUGFeRD)nur im Tarif Promanuell ab Plus, Mahnlauf im Tarif ProBrowser (auch Mac), keine App genanntWebsite von Fakturen
orgaMAX Buchhaltungnicht getestet25,90 € monatlich (Kompakt)5neinneinja, XRechnung und ZUGFeRD in allen Plänennur als Add-on (10 € im Monat)ja; automatisches Mahnwesen ab StandardBrowser (auch Mac), App für iOS und AndroidWebsite von orgaMAX Buchhaltung
Papierkramnicht getestet12,90 € bei Jahreszahlung, 15,90 € monatlich (S)ja, keine Rechnungsgrenze gefunden; Papierkram-Logo, 100 MBneinXRechnung und ZUGFeRD ab S; im Free-Tarif Format offen6ab S1. bis 3. Mahnung ab SBrowser (auch Mac), App ab SWebsite von Papierkram
SumUp Rechnungennicht getestet8 € bei Jahreszahlung, 10 € monatlich (Plus)ja, 4 Rechnungen pro Monat laut Tabelle7neinja, XRechnung und ZUGFeRD (gratis bis 4 pro Monat)laut Tabelle auch im kostenlosen Abonicht belegtMac nicht ausdrücklich genannt, mobil nutzbarZu SumUp Rechnungen (Anzeige)
Zervantnicht getestet9 € bei Jahreszahlung, 11 € monatlich (Start)8ja, Rechnungslimit widersprüchlich9neinwidersprüchlich: XRechnung laut Preis-FAQ auch gratis, laut E-Rechnungsseite nicht9erst ab Plusnur mit Abo, Tarifzuordnung unklarMac nicht ausdrücklich genannt, App für iOS und AndroidWebsite von Zervant
123RECHNUNGnicht getestet0 € (Freeware, Download)ja, Vollversion für Windowsjanein, keine E-Rechnungsfunktion erkennbarnicht belegtMahnung als Dokumentartnur WindowsWebsite von 123RECHNUNG

Noten sind redaktionelle Meinung und stammen aus unseren Einzeltests; nur die sechs dort getesteten Programme tragen eine. Die übrigen neun haben wir nach Anbieterangaben eingeordnet und bewusst nicht benotet. Netto-Preise pro Monat, sofern nicht anders angegeben; Stand Oktober 2026 (geprüft am 08.10.2026 auf den Preisseiten der Anbieter). Preise ohne Gewähr, maßgeblich ist die Anbieterseite. Aktionspreise sind nicht berücksichtigt.

1 sevDesk nennt für den Tarif Rechnung bei monatlicher Zahlung zwei Preise: Die Tarifkarte zeigt 11,90 €, Vergleichstabelle und FAQ zeigen 12,90 €. Wir führen den Wert der Tarifkarte und weisen den Widerspruch aus.
2 WISO MeinBüro: Der Einstiegsplan gilt bis 25.000 € Umsatz pro 365 Tage; eine Monatszahlung bietet Buhl für die Web-Version nicht an.
3 BuchhaltungsButler nennt im Menü ein „Gratis Rechnungsprogramm“, angeboten werden aber nur ein 14-Tage-Test und kein dauerhaft kostenloser Tarif.
4 Fakturen nennt ausschließlich Bruttopreise (inkl. 19 % USt). 9,99 € ist ein Gründerpreis, regulär nennt der Anbieter 16,99 €; die Seite wirbt dafür mit einem Countdown, den wir nicht übernehmen.
5 orgaMAX weist einen Jahrespreis nur als Aktionspreis für das erste Jahr aus (12,95 € im Monat); einen regulären Jahrespreis nennt die Preisseite nicht.
6 Papierkram markiert im Free-Tarif „E-Rechnungen erstellen“ als enthalten, „XRechnungen und ZUGFeRD-Rechnungen erstellen“ dagegen nicht. Welches Format Free erzeugt, bleibt offen.
7 SumUp: Die Tarifkarte verspricht eine „unbegrenzte Anzahl an Rechnungen“, Vergleichstabelle und FAQ nennen 4 pro Monat.
8 Zervant: netto nur mit USt-IdNr.; ohne USt-IdNr. berechnet Zervant zusätzlich 25,5 % finnische Umsatzsteuer.
9 Zervant Free: Die Tarifkarte nennt „unbegrenzte Angebote & Rechnungen“, das FAQ ein Limit von 5 pro Monat. Zur E-Rechnung sagt das Preis-FAQ, XRechnungen gebe es in der kostenlosen Version, die E-Rechnungsseite verneint das.

Rechnungsprogramm oder Buchhaltungssoftware?

Ein reines Rechnungsprogramm deckt die Ausgangsseite ab: Kunden anlegen, Angebote und Rechnungen schreiben, Zahlungseingänge verfolgen und säumige Kunden mahnen. Eine Buchhaltungssoftware geht weiter, denn sie erfasst zusätzlich Eingangsbelege, gleicht das Bankkonto ab und erstellt daraus die Einnahmen-Überschuss-Rechnung und die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Die Grenze ist in der Praxis fließend, weil fast jede Buchhaltungssoftware auch Rechnungen schreibt und manche Rechnungsprogramme einen DATEV-Export für den Steuerberater mitbringen.

Wenn du …… reicht in der RegelBeispiele aus dem Vergleich
deine Buchhaltung vom Steuerberater erledigen lässtein Rechnungsprogramm mit DATEV-ExportBillingEngine, easybill, FastBill Solo, Fakturen (DATEV-Buchungsstapel nur im Tarif Pro)
EÜR und Umsatzsteuer-Voranmeldung selbst machsteine Buchhaltungssoftware mit RechnungsmodulLexware Office ab L, sevDesk Buchhaltung, WISO MeinBüro Buchhaltung, Papierkram, orgaMAX
nur wenige Rechnungen im Monat schreibsteinen Gratis-TarifsevDesk (3), BillingEngine (3), SumUp (4), easybill (50 Dokumente); mehr dazu unter kostenlose Rechnungsprogramme
kein Abo abschließen möchtesteine Desktop-SoftwareFakturama, 123RECHNUNG; die Einschränkungen stehen unter Rechnungsprogramm ohne Abo

Ein Stolperstein betrifft ausgerechnet den Testsieger: Der Einstiegstarif S von Lexware Office ist laut Versionsvergleich des Anbieters eine reine Belegerfassung. Rechnungen, Angebote und Lieferscheine beginnen erst mit Tarif M. Wer Lexware Office als Rechnungsprogramm nutzen will, rechnet also mit 12,90 € statt 7,90 € im Monat. Wie die Buchhaltungsfunktionen der getesteten Programme im Detail abschneiden, zeigt unser Buchhaltungssoftware-Test.

Worauf es bei der Auswahl ankommt

Die meisten Programme sehen auf den ersten Blick ähnlich aus. Die Unterschiede liegen in den Tarifgrenzen und darin, ab welchem Tarif eine Funktion tatsächlich enthalten ist. Diese acht Punkte haben wir für jedes Programm geprüft:

  • Pflichtangaben und Rechnungsnummer: § 14 Abs. 4 UStG verlangt unter anderem Steuernummer oder USt-IdNr., Leistungszeitpunkt und eine fortlaufende, einmalig vergebene Rechnungsnummer. Ein Rechnungsprogramm setzt das automatisch um; warum Vorlagen hier an Grenzen stoßen, erklärt Excel-Vorlage oder Rechnungsprogramm.
  • E-Rechnung erstellen: Für Rechnungen zwischen inländischen Unternehmen wird die strukturierte E-Rechnung nach den Übergangsfristen in § 27 Abs. 38 UStG schrittweise Pflicht, für die meisten Betriebe spätestens 2028. Achte auf ZUGFeRD und XRechnung im gewünschten Tarif; Fristen und Ausnahmen stehen unter E-Rechnungspflicht.
  • GoBD-konforme Ablage: Rechnungen müssen acht Jahre aufbewahrt werden (§ 14b UStG) und dürfen nicht unbemerkt veränderbar sein. Cloud-Programme übernehmen das mit einem Archiv; bei Desktop-Software bleibt es deine Aufgabe.
  • Kleinunternehmerregelung: Wer § 19 UStG anwendet, braucht den Hinweis auf die Steuerbefreiung statt eines Steuerausweises. Wie die Rechnung dann aussieht, zeigt Kleinunternehmer-Rechnung schreiben.
  • Wiederkehrende Rechnungen: Für Wartungsverträge oder Retainer sparen Serien- bzw. Abo-Rechnungen viel Zeit. Bei Lexware Office (nur XL), sevDesk (ab Buchhaltung), FastBill (ab Pro) und WISO MeinBüro (ab Auftragswesen) kosten sie einen höheren Tarif.
  • Mahnwesen: Zahlungserinnerungen bieten fast alle Programme; mehrstufige oder automatische Mahnläufe gibt es oft erst in den größeren Tarifen.
  • Mengen- und Umsatzgrenzen: Billomat Professional und BillingEngine Basic erlauben 30 Rechnungen im Monat, der Einstiegsplan von WISO MeinBüro gilt bis 25.000 € Umsatz pro 365 Tage, easybill zählt Dokumente statt Rechnungen.
  • Steuerberater, Mac und unterwegs: Ein DATEV-Export erleichtert die Zusammenarbeit mit der Kanzlei. Cloud-Programme laufen im Browser auch auf dem Mac; welche Buchhaltungsprogramme dort am besten funktionieren, steht unter Buchhaltungssoftware für Mac.

Die 15 Rechnungsprogramme im Profil

Die Reihenfolge folgt zuerst unserem Buchhaltungstest, danach dem Alphabet. Bei den neun nicht einzeln getesteten Programmen geben wir wieder, was die Anbieter selbst angeben, und markieren Lücken und Widersprüche.

Getestet: die sechs Programme aus unserem Buchhaltungstest

Lexware Office · Note 4,9/5 (zum Einzeltest)

Lexware Office ist in unserem Buchhaltungstest der Testsieger und zugleich ein vollwertiges Rechnungsprogramm, allerdings erst ab dem Tarif M. Der günstigste Tarif S für 7,90 € ist laut Versionsvergleich reine Belegerfassung. M kostet 12,90 € im Monat und umfasst Angebote, Rechnungen, Mahnungen sowie E-Rechnungen in ZUGFeRD und XRechnung; L für 21,90 € ergänzt die Buchhaltung mit EÜR und Umsatzsteuer, und erst XL für 32,90 € bringt Serienrechnungen für wiederkehrende Abrechnungen. Alle Tarife sind monatlich kündbar, eine Jahreszahlung weist Lexware nicht aus. Das GoBD-Langzeitbelegarchiv, Multibanking und die App für iOS und Android gehören zu jeder Version, die Kleinunternehmerregelung wendet das Programm laut Anbieter automatisch an. Neukunden erhalten laut Preisseite 50 % Rabatt in den ersten drei Monaten; in der Tabelle steht der reguläre Preis.

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sevDesk · Note 4,8/5 (zum Einzeltest)

sevDesk ist eines der wenigen Programme, bei denen ein kostenloser Tarif und ein ausgereiftes Bezahlangebot zusammenkommen. Der Gratis-Tarif erlaubt bis zu 3 (E-)Rechnungen im Monat, allerdings ohne Bankanbindung und Belegerfassung; nach der 14-tägigen Testphase wechselt das Konto automatisch dorthin. Der Tarif Rechnung kostet 9,90 € bei Jahreszahlung, 8,90 € bei 24 Monaten und monatlich 11,90 € laut Tarifkarte, während Vergleichstabelle und FAQ desselben Anbieters 12,90 € nennen. Er enthält unbegrenzte Angebote, ZUGFeRD und XRechnung, Zahlungserinnerungen und eine DATEV- und ADDISON-Schnittstelle. Wiederkehrende Rechnungen, Mahnstufen und das Erfassen empfangener E-Rechnungen beginnen erst mit dem Tarif Buchhaltung (22,90 € jährlich, 25,90 € monatlich); Buchhaltung Pro kostet 30,90 € bzw. 34,90 €.

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FastBill · Note 4,5/5 (zum Einzeltest)

FastBill packt schon in den kleinsten Tarif mehr als die meisten Mitbewerber: Solo kostet 9 € bei Jahreszahlung und 10 € monatlich und enthält E-Rechnungen senden und empfangen, Zahlungserinnerungen und Mahnwesen, einen DATEV-Export und eine Bankverbindung. Wiederkehrende Rechnungen gibt es erst ab Pro (27 € bzw. 30 €); dazwischen liegt Plus mit 14 € bzw. 15 €, darüber Premium ab 59 € monatlich (53 € jährlich), das per Demo abgeschlossen wird. FastBill läuft im Browser und damit auch auf dem Mac, als App gibt es nur einen Belegscanner. Getestet werden kann 14 Tage lang.

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WISO MeinBüro · Note 4,5/5 (zum Einzeltest)

WISO MeinBüro hat seine Tarife 2026 neu geordnet. Der Einstiegsplan Rechnungen & Angebote kostet 10,90 € im Monat, wird aber nur im Jahresabo für 130,80 € abgerechnet und ist auf 25.000 € Umsatz pro 365 Tage begrenzt. E-Rechnungen in XRechnung und ZUGFeRD sind in allen Plänen enthalten, Zahlungserinnerungen und Mahnungen ebenfalls; empfangene E-Rechnungen, Bankanbindung und die DATEV-Schnittstelle beginnen mit Buchhaltung (19,90 €, bis 120.000 € Umsatz). Abo-Rechnungen und das automatische Mahnwesen gehören zu Auftragswesen (39,90 €), darüber liegt Warenwirtschaft mit 69,90 €. Neben der Web-Version gibt es eine Windows-Desktop-Variante (Desktop Basis 17,90 € im Jahresabo). Gründer erhalten über unseren Partnerlink mit dem Code BUHA-TEST50 laut Buhl dauerhaft 50 % Rabatt.

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BuchhaltungsButler · Note 4,2/5 (zum Einzeltest)

BuchhaltungsButler ist auf automatisierte Buchhaltung mit KI-Belegzuordnung ausgelegt, das Rechnungsprogramm ist Teil der Buchhaltungstarife. Light kostet 29,90 € bei Jahreszahlung und 39,90 € monatlich, Smart 34,90 € bzw. 46,90 €, Premium 59,90 € bzw. 89,90 €. Rechnungen, Angebote, Gutschriften, wiederkehrende Rechnungen und E-Rechnungen senden und empfangen nennt der Anbieter; ein Mahnwesen haben wir auf Preis- und Rechnungsseite nicht gefunden. Das Menü verspricht ein „Gratis Rechnungsprogramm“, angeboten werden aber nur ein 14-Tage-Test und kein dauerhaft kostenloser Tarif.

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BillingEngine · Note 4,3/5 (zum Einzeltest)

BillingEngine ist ein reines Rechnungsprogramm und erzeugt jede Rechnung automatisch als ZUGFeRD- und XRechnung nach EN 16931. Der Free-Tarif erlaubt 3 Rechnungen, 3 Angebote und 3 Belege im Monat für einen Nutzer, mit Wasserzeichen und ohne wiederkehrende Rechnungen und Mahnwesen. Basic kostet 6 € bei Jahreszahlung und 7,50 € monatlich und bringt 30 Rechnungen im Monat, zwei Nutzer, Serienrechnungen und mehrstufige Mahnungen; Premium für 12 € bzw. 15 € hebt die Rechnungsgrenze auf. GoBD-konforme Archivierung, ein E-Rechnungs-Postfach und der DATEV-Export gehören zu allen Tarifen. Eine Buchhaltung mit EÜR fehlt; die UStVA-Übermittlung an ELSTER kündigt der Anbieter als „Bald“ an.

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Nach Anbieterangaben: neun weitere Rechnungsprogramme

Billomat · nicht einzeln getestet

Billomat ist eine reine Cloud-Software mit vollem Rechnungsumfang in allen Tarifen: Angebote, wiederkehrende Rechnungen, individuelle Mahnstufen sowie XRechnung und ZUGFeRD. Die Preise sind als „ab“-Preise ausgewiesen: Professional 19 € bei Jahreszahlung und 29 € monatlich, begrenzt auf 30 Rechnungen im Monat und einen Nutzer; Business 29 € bzw. 39 € mit unbegrenzten Rechnungen, DATEVconnect und Banking; Enterprise 99 € bzw. 119 € für fünf Nutzer. Die Kleinunternehmerseite des Anbieters nennt noch die Umsatzgrenzen 22.000 € und 50.000 €; seit 2025 gelten nach § 19 UStG 25.000 € und 100.000 €.

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easybill · nicht einzeln getestet

easybill richtet sich mit vielen Anbindungen an Marktplätze und Versanddienste vor allem an Onlinehändler. Das Free-Paket umfasst 50 Dokumente im Monat, wobei auch erfasste Belege zählen, und drei Kontakte; ZUGFeRD und XRechnung sowie Mahnungen sind bereits enthalten. Archivierungskosten können je nach Dokumentenbestand auch für Free-Kunden anfallen. Starter kostet 9 € bei Jahreszahlung und 12 € monatlich (250 Dokumente, 20 Kontakte), Professional 25 € bzw. 39 € und Premium 37 € bzw. 45 €; wiederkehrende Dokumente beginnen mit Professional, automatisierte Mahnläufe mit Premium. Nach einem 7-Tage-Test wechselt das Konto in das Free-Paket.

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Fakturama · nicht einzeln getestet

Fakturama ist eine Open-Source-Faktura für Windows, macOS und Linux, die kostenlos heruntergeladen wird und lokal läuft. Angebote, Rechnungen, Lieferscheine und Mahnungen sind Dokumentarten, der ZUGFeRD-Export ist eingebaut, und in den Versionshinweisen ist von XRechnung-Einstellungen die Rede. Die Dokumente entstehen über LibreOffice oder OpenOffice, das installiert sein muss; auf macOS kommt ein separates Java-JDK hinzu. Die aktuelle Version 2.2.0 stammt vom 30.05.2026. Was eine lokale Installation für Archiv und Datensicherung bedeutet, steht unter Rechnungsprogramm ohne Abo.

Website von Fakturama →

Fakturen · nicht einzeln getestet

Fakturen der Cryon UG aus Leipzig ist ein Browser-Rechnungsprogramm mit Schwerpunkt E-Rechnung: XRechnung 3.0 und ZUGFeRD im Profil EN 16931. Ohne Anmeldung erstellt der kostenlose Editor eine ZUGFeRD-Rechnung pro Tag mit Fakturen-Logo. Die Bezahltarife nennt der Anbieter nur brutto: Plus Solo kostet als Gründerpreis 9,99 € im Monat oder 99,90 € im Jahr (regulär 16,99 €), Pro Solo 13,99 € (regulär 25,99 €), Pro Team 13,99 € je Platz. Wiederkehrende Rechnungen, der Mahnlauf und ein DATEV-Buchungsstapel gehören zu Pro; eine Bankverbindung gibt es nicht. Nach eigener Aussage ersetzt Fakturen keine vollständige Finanzbuchhaltung.

Website von Fakturen →

orgaMAX Buchhaltung · nicht einzeln getestet

orgaMAX Buchhaltung stammt laut Impressum von der deltra Business Software GmbH & Co. KG aus Detmold. Kompakt kostet 25,90 € monatlich, Standard 35,90 € und Pro & Lager 55,90 €; einen regulären Jahrespreis nennt die Preisseite nicht, nur einen Aktionspreis für das erste Jahr. E-Rechnungen in XRechnung und ZUGFeRD, Mahnungen, Online-Banking, die DATEV- und ELSTER-Schnittstelle und Apps für iOS und Android sind ab Kompakt dabei, das automatische Mahnwesen ab Standard. Wiederkehrende Rechnungen kosten als Add-on 10 € im Monat zusätzlich.

Website von orgaMAX Buchhaltung →

Papierkram · nicht einzeln getestet

Papierkram verbindet Rechnungen, Buchhaltung und Zeiterfassung. Der Free-Tarif hat keine erkennbare Rechnungsgrenze, setzt aber das Papierkram-Logo auf die Dokumente, bietet 100 MB Speicher und verzichtet auf Mahnwesen, wiederkehrende Rechnungen, DATEV-Export, Bankabruf und App. S kostet 12,90 € bei Jahreszahlung und 15,90 € monatlich und bringt XRechnung und ZUGFeRD, Mahnungen in drei Stufen, Serienrechnungen und die App; M liegt bei 24,90 € bzw. 29,90 €, L bei 49,90 € bzw. 59,90 €. Die Abo-Versionen sind laut Anbieter GoBD-zertifiziert, der Free-Tarif laut Tabelle nicht.

Website von Papierkram →

SumUp Rechnungen · nicht einzeln getestet

SumUp Rechnungen ist der Nachfolger von Debitoor, dessen Anwendung eingestellt wurde, und ist an das SumUp-Geschäftskonto gekoppelt, über das der Zahlungsabgleich automatisch läuft. Das kostenlose Abo erlaubt laut Vergleichstabelle und FAQ 4 Rechnungen bzw. E-Rechnungen im Monat, die Tarifkarte verspricht dagegen eine unbegrenzte Anzahl. Plus kostet 8 € bei Jahreszahlung und 10 € monatlich und hebt die Grenze auf. XRechnung und ZUGFeRD sind enthalten, empfangene E-Rechnungen unbegrenzt; ein Mahnwesen und einen DATEV-Export nennen die SumUp-Seiten nicht. Online-Kartenzahlungen kosten 2,5 % je Zahlung.

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Zervant · nicht einzeln getestet

Zervant ist ein international aufgestelltes Rechnungsprogramm mit App für iOS und Android. Start kostet 9 € bei Jahreszahlung und 11 € monatlich, Plus 20 € bzw. 25 €; netto gelten diese Preise nur mit USt-IdNr., sonst berechnet Zervant zusätzlich 25,5 % finnische Umsatzsteuer. Beim Free-Tarif widerspricht sich der Anbieter gleich doppelt: Die Tarifkarte nennt unbegrenzte Rechnungen, das FAQ ein Limit von 5 im Monat, und zur XRechnung im Gratis-Plan sagen Preis-FAQ und E-Rechnungsseite das Gegenteil. Wiederkehrende Rechnungen gibt es erst in Plus.

Website von Zervant →

123RECHNUNG · nicht einzeln getestet

123RECHNUNG ist eine kostenlose Windows-Software mit lokaler Datenhaltung, die seit 2018 als Vollversion gratis ist. Sie erstellt Angebote, Rechnungen, Lieferscheine und Mahnungen und kann für Kleinunternehmer in Deutschland und Österreich die Umsatzsteuer ausblenden. Eine E-Rechnungsfunktion ist nicht erkennbar, und der letzte datierte Release-Beitrag stammt von 2020. Achtung bei der Adresse: Das Produkt liegt auf 123rechnung.com, die Domain 123rechnung.de steht zum Verkauf.

Website von 123RECHNUNG →

Stand Oktober 2026. Alle Angaben wurden am 08.10.2026 auf den Preis- und Funktionsseiten der Anbieter geprüft. Preise ohne Gewähr; Links mit dem Zusatz (Anzeige) sind Partnerlinks, über die wir bei einem Abschluss eine Provision erhalten, ohne dass sich der Preis für dich ändert.

Häufige Fragen zu Rechnungsprogrammen

Als Gesamtpaket empfehlen wir Lexware Office (Testsieger 4,9/5), weil Rechnungen, Mahnungen, E-Rechnung und Buchhaltung in einem Programm laufen; Rechnungen beginnen dort mit Tarif M für 12,90 € im Monat. Wer nur Rechnungen braucht und die Buchhaltung dem Steuerberater überlässt, fährt mit BillingEngine ab 6 € im Monat günstiger.
Ja, neun der 15 Programme haben einen dauerhaft kostenlosen Tarif, darunter sevDesk (3 Rechnungen im Monat), BillingEngine (3), SumUp (4 laut Tabelle), easybill (50 Dokumente, 3 Kontakte) und Papierkram (ohne erkennbare Grenze, mit Logo). Ohne Abo und ohne Limit arbeiten Fakturama und 123RECHNUNG. Alle Grenzen im Detail: Kostenlose Rechnungsprogramme.
Der günstigste Bezahltarif im Vergleich kostet 6 € im Monat bei Jahreszahlung (BillingEngine Basic). Die meisten Einstiegstarife liegen zwischen 9 und 13 € netto; Billomat beginnt bei 19 €, orgaMAX bei 25,90 € und BuchhaltungsButler bei 29,90 €. Stand Oktober 2026, Preise ohne Gewähr.
Für Rechnungen an andere inländische Unternehmen praktisch ja: Eine E-Rechnung muss in einem strukturierten Format nach der europäischen Norm entstehen (§ 14 Abs. 1 UStG), etwa XRechnung oder ZUGFeRD. Mit Word oder Excel gelingt das nicht. Die Übergangsfristen laufen je nach Vorjahresumsatz Ende 2026 oder Ende 2027 aus. Alle Fristen
Im Vergleich nur zwei: die Open-Source-Software Fakturama und die Windows-Freeware 123RECHNUNG. Alle kommerziellen Anbieter verkaufen ihre Software inzwischen im Abo, auch die Desktop-Varianten von WISO MeinBüro und orgaMAX. Was „ohne Abo“ real bedeutet
Für einzelne Rechnungen an Privatkunden kann eine Vorlage genügen, sofern alle Pflichtangaben stimmen und die Nummern fortlaufend und einmalig vergeben werden. Für Rechnungen an Unternehmen endet das mit der E-Rechnungspflicht, und die GoBD verlangen eine unveränderbare Ablage. Excel-Vorlage oder Rechnungsprogramm?
Kleinunternehmer nach § 19 UStG brauchen den Hinweis auf die Steuerbefreiung und dürfen ihre Rechnungen weiterhin als PDF oder auf Papier stellen (§ 34a UStDV). Für wenige Rechnungen reicht oft ein Gratis-Tarif wie sevDesk oder easybill. Eine Einstellung für die Kleinunternehmerregelung nennen unter anderem Lexware Office (automatisch), sevDesk, FastBill, Billomat und Papierkram. Kleinunternehmer-Rechnung schreiben

Unser Fazit: Rechnungsprogramm nach Arbeitsteilung wählen

Wer Rechnungen und Buchhaltung in einem Programm haben möchte, ist mit Lexware Office ab Tarif M gut bedient. Wer die Buchhaltung abgibt und nur Rechnungen schreibt, spart mit BillingEngine oder einem Gratis-Tarif. Wichtiger als der Preis ist, dass der gewählte Tarif E-Rechnungen erzeugt, bevor die Übergangsfrist für deinen Betrieb endet.

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