Wir haben Lexware Office (früher lexoffice) über mehrere Wochen intensiv getestet – von der Einrichtung über die tägliche Rechnungsstellung bis zur Umsatzsteuervoranmeldung. Hier ist unser vollständiges Urteil.
Lexware Office – früher unter dem Namen lexoffice bekannt und 2023 umbenannt – ist eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware der Haufe Group aus Freiburg. Die Haufe Group ist einer der führenden deutschen Fachverlage für Steuer-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht und Eigentümer der Haufe Akademie sowie von Lexware, einem der ältesten deutschen Softwareanbieter für Buchhaltung.
Diese Herkunft ist kein Zufall: Lexware Office ist konsequent auf das deutsche Steuerrecht ausgerichtet – von GoBD über DATEV bis zur ELSTER-Anbindung. Die Software hat über 200.000 aktive Nutzer und wird laufend weiterentwickelt.
* Alle Preise ca.-Werte, ohne Gewähr, Stand März 2026. Aktuelle Preise: office.lexware.de *
Das Erstellen einer Rechnung dauert in Lexware Office keine 3 Minuten. Das Formular ist klar strukturiert: Kundenname (Autovervollständigung aus der Kundenliste), Leistung, Betrag, Datum – fertig. XRechnung und ZUGFeRD werden seit 2024 nativ unterstützt, was seit dem 1. Januar 2025 für B2B-Rechnungen in Deutschland Pflicht ist. Kleinunternehmer können die §19-UStG-Einstellung mit einem Klick aktivieren – der Pflichttext wird dann automatisch auf alle Rechnungen gedruckt.
Das stärkste Alleinstellungsmerkmal von Lexware Office ist die direkte DATEV-Schnittstelle. Während andere Tools nur DATEV-kompatible Exporte anbieten, können Steuerberater mit einer DATEV-Zulassung direkt und ohne manuelle Schritte auf die Buchungsdaten zugreifen. Das spart sowohl dem Steuerberater als auch dir Zeit und reduziert Fehlerquellen erheblich. In unserem Test hat der Steuerberater-Zugang auf Anhieb funktioniert.
Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung wird vollautomatisch aus allen laufenden Buchungen generiert. Die UStVA kann direkt über ELSTER ans Finanzamt übermittelt werden – ohne Steuerberater, ohne Papierkram. In unserem Test hat die ELSTER-Übermittlung problemlos funktioniert. Wichtig: EÜR und UStVA sind nur ab Paket M verfügbar.
Lexware Office verbindet sich mit dem Geschäftskonto (alle deutschen Banken via HBCI/FinTS) und gleicht Transaktionen automatisch mit offenen Rechnungen ab. Belege können per App fotografiert, per Drag & Drop hochgeladen oder per E-Mail-Weiterleitung eingereicht werden. Die Belegerfassung ist gut, aber nicht so automatisiert wie bei BuchhaltungsButler.
| Kriterium | Lexware Office | sevDesk |
|---|---|---|
| Preis Einstieg | ca. 7,90 €/Monat | ca. 13,90 €/Monat |
| Gratis-Phase | 30 Tage | 14 Tage |
| DATEV-Schnittstelle | ✓ direkt (beste im Test) | ✓ Export |
| Bedienung | ★★★★★ sehr einfach | ★★★★★ sehr einfach |
| Mobile App | ★★★★☆ gut | ★★★★★ beste im Test |
| Automatisierung | ★★★★☆ gut | ★★★★★ sehr stark |
| Marke / Vertrauen | Haufe Group (25+ Jahre) | Gegründet 2011, 120.000+ Nutzer |
| Ideal für | Freelancer mit Steuerberater | Teams, mobile Nutzer |
Unser Fazit: Für die meisten Freelancer ist Lexware Office günstiger und mit DATEV besser integriert. sevDesk ist die bessere Wahl, wenn du viel mobil arbeitest oder ein kleines Team hast. Zum ausführlichen sevDesk-Test →
Lexware Office ist unsere erste Empfehlung für Freelancer: Günstigster Vollpreis im Test, direkteste DATEV-Schnittstelle, einfachste Einrichtung und die großzügigste Gratis-Phase mit 30 Tagen.
Abzüge gibt es für die weniger starke App (im Vergleich zu sevDesk) und dafür, dass die EÜR erst ab Paket M verfügbar ist.
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