edlohn läuft komplett im Browser aus einem deutschen Rechenzentrum und rechnet nach eigenen Angaben 6,6 Millionen Löhne im Jahr ab – für 56.000 Mandanten. Wir ordnen ein, wer damit arbeitet, was das System kann, wie es abgerechnet wird und wann Unternehmen es als Selbstbucher einsetzen.
Die eurodata AG aus Saarbrücken gehört zu den ältesten IT-Dienstleistern im deutschen Kanzleimarkt und betreibt edlohn als reine Cloud-Lösung: Die Abrechnung läuft im Browser (bzw. über den eurodata WebStarter), gerechnet wird im eigenen Rechenzentrum in Deutschland, das nach ISO 27001 (Informationssicherheit) und ISO 22301 (Notfallmanagement) zertifiziert ist. Die Zahlen, die eurodata selbst nennt, ordnen die Größe ein:
| Kennzahl | Angabe eurodata |
|---|---|
| Lohnabrechnungen pro Jahr | 6,6 Millionen |
| Elektronische Meldungen pro Jahr | 14,3 Millionen |
| Mandanten | 56.000 |
| Erfahrung | 61 Jahre |
| Zertifizierungen | ITSG (Lohnsoftware), ISO 27001, ISO 22301 (Rechenzentrum) |
Quelle: edlohn.de, abgerufen 22.09.2026. Zum Vergleich: DATEV rechnet mit LODAS und Lohn und Gehalt rund 14,5 Millionen Arbeitnehmer pro Monat ab.
Drei Gruppen arbeiten mit edlohn: Steuerberater, die es als Alternative oder Ergänzung zu DATEV für ihre Mandanten einsetzen; Lohnbüros, die viele Mandanten mit einem Rechtekonzept verwalten; und Unternehmen als Selbstbucher, die eine Lohn-Fachkraft im Haus haben und eine Profi-Lösung ohne Kanzleibindung wollen.
Anders als Lizenzmodelle mit Grundgebühr berechnet eurodata edlohn je erstellter Lohnabrechnung. Das ist für Kanzleien und Lohnbüros das natürliche Modell, weil ihre Kosten mit den Mandanten mitwachsen; für Unternehmen als Selbstbucher heißt es, dass die monatlichen Kosten direkt an der Mitarbeiterzahl hängen. Konkrete Preise nennt eurodata nur auf Anfrage – wir geben deshalb keine Zahl an, die wir nicht belegen können.
Für den Vergleich: Lohnbüros mit öffentlichen Preisen liegen bei 8,90 € (Lohnhelden) bis 13 € (lohn24, cleverlohn) je Abrechnung – dort ist die Arbeit aber inklusive, bei edlohn nur die Software. edlohn bei eurodata
„edlohn ist die Antwort für Kanzleien, die aus dem Windows-Client raus und in den Browser wollen, ohne bei Baulohn oder Meldewesen Abstriche zu machen. Für den kleinen Betrieb, der seine fünf Gehälter selbst rechnen will, ist es eine Nummer zu groß.“ – Redaktion buchhaltungssoftware-test.de
Wer sich als Kanzlei zwischen edlohn und DATEV entscheidet, vergleicht Cloud gegen Rechenzentrums-Client, Preis je Abrechnung gegen Lizenz plus Grundpreis. DATEV Lohn und Gehalt im Profil → · Alle Kanzleisysteme: Lohnsoftware für Steuerberater →
Wer die Lohnabrechnung selbst machen will, aber keine Fachkraft hat, ist mit Selbstabrechner-Programmen besser bedient: Lexware Office Lohn & Gehalt führt per Assistent durch jede Abrechnung (ab 12,90 €/Monat, in die Buchhaltung integriert), Sage Payroll ist die eigenständige Variante (20 €/Monat inkl. 5 Mitarbeiter). Lexware Office 30 Tage gratis testen → (Anzeige) · Zum Lohnsoftware-Vergleich →
Ein Lohnbüro wie Lohnhelden erstellt die Abrechnungen ab 8,90 € je Fall – Arbeit inklusive, ohne eigene Software. Lohnhelden anfragen → (Anzeige) · Lohnbüros im Vergleich →
Als Cloud-System mit Baulohn, ITSG-Zertifizierung und Abrechnung je Lohn ist edlohn die ernsthafteste Alternative zu DATEV im Kanzleimarkt. Unternehmen ohne Lohn-Fachkraft fahren mit Selbstabrechner-Software oder einem Lohnbüro besser – beides günstiger, beides ohne Fachwissen bedienbar.
Selbst abrechnen ab 12,90 €/Monat: Lexware Office. Abgeben ab 8,90 €/Fall: Lohnhelden.
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