Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen im B2B-Bereich E-Rechnungen empfangen können. Wir zeigen dir, welche Buchhaltungssoftware XRechnung und ZUGFeRD zuverlässig unterstützt – inklusive kostenloser Option.
Eine E-Rechnung ist keine gewöhnliche PDF-Datei per E-Mail – sie enthält strukturierte, maschinenlesbare Daten im XML-Format. Der Gesetzgeber unterscheidet dabei zwei Hauptformate.
Reines XML-Format ohne visuelle Darstellung. Der Standard für Rechnungen an Bundesbehörden (B2G). Vollständig maschinenlesbar – kein menschenlesbares PDF enthalten.
Hybridformat: Ein menschenlesbares PDF kombiniert mit einer eingebetteten XML-Datei. Sehr beliebt im deutschen B2B-Bereich, da die Rechnung sowohl optisch lesbar als auch automatisiert verarbeitbar ist.
Alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland, die B2B-Rechnungen an inländische Empfänger stellen oder erhalten.
Stand: Mai 2026. Preise ohne Gewähr.
* Preise und Features können sich ändern. Bitte auf der jeweiligen Anbieterseite prüfen.
Basierend auf Funktionsumfang, Bedienkomfort und Preis-Leistungs-Verhältnis.
Beide Formate sind gemäß EU-Norm EN 16931 strukturierte elektronische Rechnungen, unterscheiden sich aber in Format und Einsatzgebiet deutlich:
Das Wachstumschancengesetz regelt die stufenweise Einführung der E-Rechnungspflicht:
Da der Empfang seit 2025 Pflicht ist, sollte jede Buchhaltungssoftware folgende Funktionen mitbringen:
Beim Versand von E-Rechnungen ist entscheidend, dass die Daten korrekt nach EN 16931 strukturiert ausgegeben werden:
Für den B2B-Bereich gilt seit dem 1. Januar 2025 die E-Rechnung als Pflicht für inländische Umsätze. Bis Ende 2026 dürfen Unternehmen übergangsweise noch Papier- oder PDF-Rechnungen versenden, wenn der Empfänger zustimmt. Ab 2027 entfällt diese Übergangsfrist für größere Unternehmen (Umsatz > 800.000 €), ab 2028 für alle.
XRechnung ist ein reines XML-Format ohne visuelle Darstellung – es enthält nur maschinenlesbare Daten und wird vor allem für Rechnungen an Behörden genutzt. ZUGFeRD kombiniert ein menschenlesbares PDF mit einer eingebetteten XML-Datei. Beide Formate sind EU-konform und für deutsche Unternehmen zugelassen. Für den B2B-Bereich empfiehlt sich ZUGFeRD wegen besserer Lesbarkeit.
BillingEngine bietet einen dauerhaft kostenlosen Tarif an, der E-Rechnungen im XRechnung- und ZUGFeRD-Format vollständig unterstützt. Bis zu 3 Rechnungen pro Monat sind kostenlos erstellbar. Für höhere Volumina bieten alle getesteten Tools kostenlose Testphasen von 14 bis 30 Tagen.
Ja. Seit 1. Januar 2025 sind alle umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen in Deutschland verpflichtet, E-Rechnungen empfangen zu können. Das bedeutet, du musst technisch in der Lage sein, strukturierte Rechnungen im XML-Format entgegenzunehmen und zu verarbeiten. Das Versenden ist noch übergangsweise reguliert.
Für Rechnungen an Bundesbehörden (B2G) ist XRechnung das vorgeschriebene Format und ZUGFeRD wird dort nicht akzeptiert. ZUGFeRD ist vor allem für den B2B-Bereich relevant. Manche Bundesländer und Kommunen akzeptieren auch ZUGFeRD – prüfe dies im Einzelfall.
Ja, sofern die Übertragung und Speicherung sicher erfolgt. Alle hier getesteten Cloud-Tools (BillingEngine, sevDesk, Lexware Office, FastBill, WISO MeinBüro, BuchhaltungsButler) erfüllen DSGVO-Anforderungen mit deutschen oder EU-Rechenzentren und entsprechenden Auftragsverarbeitungsverträgen.
Normale PDF-Rechnungen können nicht nachträglich in gültige E-Rechnungen umgewandelt werden, da das strukturierte XML-Format die Ursprungsdaten korrekt abbilden muss. Buchhaltungssoftware mit E-Rechnungs-Funktion erstellt die Rechnungen direkt im richtigen Format – du gibst die Daten ein, die Software generiert automatisch die konforme E-Rechnung.
Kleinunternehmer (§ 19 UStG) sind von der Empfangspflicht seit 2025 ebenfalls betroffen, wenn sie Rechnungen von anderen inländischen Unternehmen erhalten. Bei der Versandpflicht ab 2027/2028 können Kleinunternehmer übergangsweise ausgenommen sein – prüfe die aktuellen Regelungen mit deinem Steuerberater.
Die E-Rechnung ist Pflicht – starte noch heute mit einer der empfohlenen Lösungen. BillingEngine ist dauerhaft kostenlos, sevDesk und Lexware Office bieten großzügige Testphasen.
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