Vergleich 2026

Buchhaltungssoftware mit Lohnabrechnung: Welche Tools beides können

Buchhaltung und Lohnabrechnung in einem Programm – das spart Doppelerfassung, Schnittstellen und Kosten. Wir haben alle sechs Tools aus unserem Buchhaltungstest daraufhin geprüft. Das Ergebnis ist eindeutig.

6 Tools geprüft Nur 1 mit vollwertigem Lohn Stand: Juli 2026

Die kurze Antwort

Von den sechs großen Cloud-Buchhaltungsprogrammen bietet nur Lexware Office eine vollwertige integrierte Lohnabrechnung (Add-on „Lohn & Gehalt", ab 12,90 €/Monat, inklusive SV-Meldungen und Lohnsteueranmeldung via ELSTER). WISO MeinBüro hat keine Lohnfunktion mehr – das frühere Zusatzmodul „MeinBüro Personal" hat Buhl eingestellt (Auskunft von Buhl, August 2026), und ein Lohn-Modul für die Desktop-Version gibt es nicht. Für Lohn verweist Buhl auf das separate Produkt WISO Lohn & Gehalt. sevDesk, FastBill, BuchhaltungsButler und BillingEngine haben ebenfalls keine Lohnfunktion.

Alle 6 Buchhaltungstools im Lohn-Check

Geprüft anhand der offiziellen Produktseiten, Stand Juli 2026.

Tool Lohnabrechnung? Details
Lexware Office Vollwertig integriert Add-on „Lohn & Gehalt" ab 12,90 €/Monat: SV-Meldungen, ELSTER, Minijobs, Sonderzahlungen – Buchungen laufen direkt in die Buchhaltung
WISO MeinBüro Nein keine Lohnfunktion – das frühere Zusatzmodul „MeinBüro Personal" hat Buhl eingestellt, für Desktop gab es nie eines; Lohn läuft über das separate Produkt WISO Lohn & Gehalt
sevDesk Nein keine Lohnfunktion
FastBill Nein keine Lohnfunktion
BuchhaltungsButler Nein keine Lohnfunktion (DATEV-Schnittstelle für den Steuerberater vorhanden)
BillingEngine Nein reine Rechnungssoftware

Warum die Integration so viel wert ist

Wer Buchhaltung und Lohn in getrennten Systemen führt, erfasst doppelt: Die Lohnbuchungen (Gehälter, SV-Beiträge, Lohnsteuer) müssen jeden Monat in die Finanzbuchhaltung übertragen werden – manuell oder über Schnittstellen. Bei Lexware Office entfällt das komplett: Das Lohn-Modul bucht direkt in die Buchhaltung, aus der auch UStVA und EÜR entstehen.

Rechnet man die Kosten zusammen, bleibt Lexware auch preislich vorn: Buchhaltungspaket ab 7,90 €/Monat + Lohn-Modul ab 12,90 €/Monat = ab 20,80 €/Monat für beides. Eine getrennte Lösung (z. B. sevDesk 25,90 € + Lohnbüro ab 8,90 €/Mitarbeiter) liegt schnell beim Doppelten – plus Übertragungsaufwand.

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Wenn du schon ein anderes Buchhaltungstool nutzt

Kein Grund zu wechseln: Kombiniere dein Tool mit einem Lohnbüro (ab 8,90 €/Abrechnungsfall) oder einer eigenständigen Lohnsoftware wie Sage Payroll (Anzeige) (ab 20 €/Monat). Die Lohnbuchungen überträgst du dann per DATEV-Export oder manuell als Sammelbuchung.

Häufige Fragen

Von den sechs großen Cloud-Tools nur Lexware Office (Add-on „Lohn & Gehalt", ab 12,90 €/Monat, vollwertig inkl. aller Meldungen). Die übrigen fünf – darunter WISO MeinBüro – haben keine Lohnfunktion.
Bei Lexware Office: Paket ab 7,90 € + Lohn-Modul ab 12,90 € = ab 20,80 €/Monat für beides (netto, Stand Juli 2026, ohne Gewähr). In der 30-tägigen Gratis-Phase ist das Lohn-Modul enthalten.
Nein. Das frühere Zusatzmodul „MeinBüro Personal" für die vorbereitende Lohnbuchhaltung hat Buhl eingestellt (Auskunft von Buhl, August 2026), und für WISO MeinBüro Desktop gab es nie ein Lohn-Modul. Laut offiziellem Buhl-Handbuch ist die eigentliche Lohn- und Gehaltsabrechnung mit MeinBüro nicht möglich – dafür gibt es das separate Programm WISO Lohn & Gehalt. Alternativ übernimmt ein Lohnbüro oder der Steuerberater die Abrechnung.

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