HRworks rechnet keine Löhne – und das ist Absicht. Die HR-Suite aus dem Mittelstand digitalisiert Personalverwaltung, Zeitwirtschaft und Reisekosten und übergibt die lohnrelevanten Daten an DATEV oder ADDISON, wo Steuerberater oder Lohnbüro die eigentliche Abrechnung erstellen. Wir erklären, wann das der richtige Zuschnitt ist und wann nicht.
Der wichtigste Satz zuerst: HRworks erstellt keine Lohnabrechnung. Das Modul „Lohn & Gehalt“ ist eine vorbereitende Lohnabrechnung: HRworks sammelt alle lohnrelevanten Daten – Stammdaten, Gehälter, Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Reisekosten, Einmalzahlungen – und übergibt sie per Schnittstelle an DATEV oder ADDISON. Dort erstellt der Steuerberater oder das Lohnbüro die Abrechnung, führt das Lohnkonto und gibt die Meldungen ab.
Für viele Mittelständler ist genau das der gewünschte Zuschnitt: Die Personalarbeit wird digital, aber die Verantwortung für Lohnsteuer und Sozialversicherung bleibt beim Haftungspartner. Wer dagegen die Löhne ins eigene Haus holen will, braucht eine andere Software – HRworks ist dafür nicht gebaut.
Welche Kanzleisysteme die Daten entgegennehmen und was dort passiert: Lohnsoftware für Steuerberater → · HRworks Preise beim Anbieter
HRworks nennt keine konkreten Preise, sondern das Modell: Abgerechnet wird pro aktivem Nutzer und Monat, Stichtag ist der letzte Tag des Monats, die Nutzerzahl lässt sich jederzeit erhöhen oder senken, es gibt keine Mindestlaufzeit – aber mindestens 20 Nutzer werden berechnet. Wer zwölf Mitarbeiter hat, zahlt also für zwanzig. Das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis begründet HRworks mit der großen Kundenzahl, dem Cloud-Betrieb bei AWS und automatisierter Verwaltung. Ein konkretes Angebot gibt es kostenlos auf Anfrage.
Zu den HRworks-Kosten kommt bei diesem Zuschnitt immer das Honorar der Kanzlei oder des Lohnbüros für die eigentliche Abrechnung – üblich 15 bis 25 € je Mitarbeiter beim Steuerberater, ab 8,90 € beim Lohnbüro. Rechenbeispiele: Lohnabrechnung Kosten →
„HRworks beantwortet eine andere Frage als die meisten Programme in unserem Vergleich: nicht „Wie rechne ich ab?“, sondern „Wie liefere ich der Kanzlei saubere Daten?“. Wer die erste Frage stellt, ist bei Sage oder Lexware richtig.“ – Redaktion buchhaltungssoftware-test.de
| Dein Fall | Passt HRworks? | Alternative |
|---|---|---|
| 20+ Mitarbeiter, HR digital, Steuerberater rechnet weiter | ja – der Kernfall | Personio mit DATEV-Übergabe |
| 20+ Mitarbeiter, Lohn soll ins eigene Haus | nein – keine eigene Abrechnung | Personio Payroll oder Sage Payroll |
| Viele Reisekosten, Außendienst | ja – historische Stärke | – |
| Unter 20 Mitarbeiter | unverhältnismäßig (20 Nutzer Minimum) | Sage Payroll ab 20 €/Monat inkl. 5 MA |
| Buchhaltung und Lohn aus einer Hand | nein | Lexware Office Lohn & Gehalt ab 12,90 €/Monat |
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HRworks ist eine solide HR-Suite für Betriebe ab 20 Mitarbeitern, die ihre Personalarbeit digitalisieren und die Lohnabrechnung bewusst beim Steuerberater lassen. In einem Lohnsoftware-Vergleich kann es deshalb nur eine Nebenrolle spielen: Es rechnet nicht ab – und will das auch nicht.
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